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Kanton Freiburg: 14 Kandidaten für 7 Sitze bei Wahl am 8. November

Aktualisiert

Der Schweizer Kanton Freiburg wählt am 8. November 2026 seine siebenköpfige Regierung, sein Parlament mit 110 Sitzen und die Oberamtmänner seiner Bezirke. Vierzehn Kandidaten bewerben sich um die Regierungssitze; dort trifft ein Mitte-rechts-Bündnis, das fünf davon hält, auf ein linkes Bündnis.

Wahltag
8. November 2026
Schließung der Wahllokale
Gewählt werden
Staatsrat (7 Sitze), Großer Rat (110 Sitze) und Oberamtmänner der Bezirke
Entschieden durch
Mehr als die Hälfte der Stimmen im ersten Wahlgang; die meisten Stimmen im zweiten Wahlgang
Zweiter Wahlgang
29. November 2026, für die Regierung und die Oberamtmänner, falls Sitze unbesetzt bleiben
Amtsantritt
Erster Tag des Monats nach der Vereidigung in der Sitzung des Großen Rates im Dezember 2026

Wer antritt

Ein Mitte-rechts-Bündnis aus der Mitte, der FDP und der Schweizerischen Volkspartei (SVP) hält fünf der sieben Sitze im Staatsrat, der Regierung des Kantons. Die FDP-Politiker Didier Castella und Romain Collaud sowie Philippe Demierre von der SVP, Regierungspräsident im Jahr 2026, streben eine weitere Amtszeit an. Die Mitte stellt Marie-France Roth Pasquier, Mitglied des Nationalrats, und Markus Julmy, Mitglied des Kantonsparlaments, auf.

Das linke Bündnis aus Sozialdemokratischer Partei (SP), Grünen und Mitte Links will drei Sitze gewinnen. Für das Bündnis treten an: Sylvie Bonvin-Sansonnens, die 2021 in die Regierung gewählte Grüne; für die Sozialdemokraten Lise-Marie Graden, Oberamtfrau des Saanebezirks, Kirthana Wickramasingam und Stephanie Tschopp; sowie Vincent Pfister von Mitte Links.

Vier weitere treten außerhalb der Bündnisse an: Leonardo Gomez Mariaca von den Grünliberalen, Ayana Abdulle und Sandy Maillard von Dignité Action Solidarité – die Gruppierung gewann im März 2026 sieben Sitze im Parlament der Stadt Freiburg – und Claudio Rugo vom Parti club des artistes.

So läuft die Wahl ab

Die Wähler kreuzen bis zu sieben Namen auf einem einzigen Wahlzettel an, der alle Kandidaten aufführt und erstmals verwendet wird. Wer mehr als die Hälfte der Stimmen erhält, ist im ersten Wahlgang gewählt. Bleiben Sitze unbesetzt, gewinnen in einem zweiten Wahlgang am 29. November 2026 die Kandidaten mit den meisten Stimmen.

Am selben Tag wählen die Stimmberechtigten die 110 Mitglieder des Großen Rates, des Kantonsparlaments, nach dem Verhältniswahlrecht in acht Wahlkreisen sowie für jeden Bezirk einen Oberamtmann oder eine Oberamtfrau. Die Wahllokale schließen um 12:00 Uhr mittags Ortszeit.

Wie es zu dieser Stichwahl kam

Drei Regierungsmitglieder treten nicht mehr an: Jean-Pierre Siggen und Olivier Curty von der Mitte sowie der Sozialdemokrat Jean-François Steiert. Curty, seit 2017 Mitglied, gab dies am 24. April 2026 bekannt.

Die Mitte und die Sozialdemokraten bestimmten ihre Kandidaten am 30. Mai 2026. Die Sozialdemokraten wollen Steierts Sitz halten und jenen zurückgewinnen, den sie 2021 an die Grünen verloren hatten. Bis zum Ablauf der Frist am 28. September 2026 zählte die Staatskanzlei 14 Kandidaten für die Regierung, gegenüber 19 im Jahr 2021, und 686 für den Großen Rat.

Wie es weitergeht

  1. Anmeldefrist für Kandidierende
  2. Wahltag
  3. Die Listen für einen zweiten Wahlgang werden eingereicht
  4. Zweiter Wahlgang, falls Sitze unbesetzt bleiben

Die Auszählung beginnt, wenn die Wahllokale schließen. Listen für einen zweiten Wahlgang müssen bis zum 11. November 2026, 12:00 Uhr mittags, eingereicht werden.

Der Große Rat vereidigt die neue Regierung und das neue Parlament in seiner konstituierenden Sitzung im Dezember 2026. Die Mitglieder des Staatsrats treten ihr Amt am ersten Tag des folgenden Monats an.

Aktuelle Nachrichten

  1. Die Kandidatenlisten sind geschlossen: 14 Kandidierende bewerben sich bei der Wahl am 8. November um die sieben Sitze im Freiburger Staatsrat. RTS

Automatisch aus den verlinkten Quellen zusammengefasst. Canton of Fribourg · Canton of Fribourg (2) · Canton of Fribourg (3) · Canton of Fribourg (4) · RTS · RTS (2) · Swissinfo · Südostschweiz

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