
Jean-Luc Mélenchon
Jean-Luc Mélenchon, 1951 in Tanger in Marokko geboren, ist ein französischer Politiker, früherer Lehrer und Journalist und Gründer der linken Partei La France Insoumise.
- Geboren
- 1951 (75 Jahre), Tanger
- Partei
- La France insoumise
- Ausbildung
- Universität der Franche-Comté, Lycée Corneille
- Website
- melenchon.fr
Links · So ordnen Quellen diese Person ein
13 %Wahrscheinlichkeit · Präsidentschaftswahl in Frankreich 2027
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Er war Senator, beigeordneter Minister für berufliche Bildung, Mitglied des Europäischen Parlaments und bis 2022 Abgeordneter der Nationalversammlung. Er wird als Kandidat für das Amt des französischen Präsidenten bei der Wahl 2027 genannt, für die er 2026 seine Kandidatur bekannt gab.
Werdegang
Laut Wikipedia studierte Mélenchon Philosophie und moderne Literatur an der Universität der Franche-Comté und arbeitete als Lehrer und Journalist. Von 1972 bis 1976 gehörte er der trotzkistischen OCI an, trat 1976 in die Sozialistische Partei ein und verließ sie 2008. Er war Senator für das Département Essonne (1986–2000 und 2004–2010), beigeordneter Minister für berufliche Bildung (2000–2002), Europaabgeordneter (2009–2017) und Abgeordneter für Bouches-du-Rhône (2017–2022). 2009 gründete er die Linkspartei (Parti de Gauche) und 2016 La France Insoumise. Bei Präsidentschaftswahlen kam er 2012 auf 11,1 %, 2017 auf 19,6 % und 2022 auf 21,95 % – Platz drei, knapp an der Stichwahl vorbei.
- Deputierter (Frankreich) 2017–2022
- Mitglied des Europäischen Parlaments 2009–2017
- Französischer Senator 1986–2000, 2004–2010
- Mitglied des Generalrats 1985–1992, 1998–2004
Positionen
Wikipedia beschreibt ihn als demokratischen Sozialisten und Linkspopulisten und als Kritiker des Neoliberalismus. Sein Programm fordert nach ihrer Darstellung eine Sechste Republik, die Umverteilung von Vermögen, erweiterte Arbeitnehmerrechte, Umweltschutz, die Neuverhandlung der Verträge der Europäischen Union und den Austritt aus der NATO. Seine Bewegung La France Insoumise ist die wichtigste Kraft der radikalen Linken in Frankreich; 2026 stellen sich ihm Sozialdemokraten wie Raphaël Glucksmann entgegen, der gesagt hat, er werde nie wieder eine Vereinbarung mit ihm treffen.
Kontroversen
Im Oktober 2018 durchsuchten Ermittler die Zentrale von La France Insoumise im Rahmen zweier Pariser Vorermittlungen, einer zu den Wahlkampfkonten von 2017 und einer zur Beschäftigung von Assistenten im Europäischen Parlament. Public Sénat berichtet, dass sich Mélenchon vor laufenden Kameras der Durchsuchung widersetzte und dabei zu sehen war, wie er einen Vertreter der Staatsanwaltschaft und einen Polizisten stieß. Am 9. Dezember 2019 sprach ihn das Gericht in Bobigny der Rebellion und der Provokation schuldig und verhängte eine dreimonatige Haftstrafe auf Bewährung und eine Geldstrafe von 8.000 Euro. Vier Mitstreiter wurden zu Geldstrafen verurteilt, ein Abgeordneter wurde freigesprochen. Der ausgewertete Bericht gibt nicht an, ob Berufung eingelegt wurde.
Automatisch aus den verlinkten Quellen zusammengefasst. Wikipedia (English) · Wikipédia (français) · Public Sénat · LCP
Foto: jlm2017.fr, CC BY 4.0, Wikimedia Commons (zugeschnitten)
- Jean-Luc Mélenchon 13 %
Nov. 2025Apr. 2026Okt. 2026
Präsidentschaftswahl in Frankreich 2027
| Ausgang | Links – Rechts | Alter | Wahrscheinlichkeit |
|---|---|---|---|
| Marine Le Pen | Rechtsaußen | 58 | 43 % |
| Édouard Philippe | Mitte-rechts | 55 | 18 % |
| Jean-Luc Mélenchon | Links | 75 | 13 % |
| David Lisnard | Mitte-rechts | 57 | 12 % |
| François Hollande | Mitte-links | 72 | 3 % |
| Gabriel Attal | Mitte | 37 | 3 % |
| Bruno Retailleau | Mitte-rechts | 65 | 1 % |
| Raphaël Glucksmann | Mitte-links | 46 | 1 % |
| Sarah Knafo | Rechtsaußen | 33 | 1 % |
| Éric Zemmour | Rechtsaußen | 68 | 1 % |
| Jordan Bardella | Rechtsaußen | 31 | 1 % |
| Dominique de Villepin | Mitte-rechts | 72 | 1 % |